Freitag, 11. April 2014

Das Objekt-Magazin berichtet über OXOMI

Das "Objekt"-Fachmagazin für Bodenbeläge, Farben und mehr hat in der letzten Ausgabe (4/2014, Seiten 16-19) umfangreich über OXOMI und seine Anwendung und Verbreitung in der Branche berichtet. Für uns war dabei das Doppelinterview in der zweiten Hälfte des Berichts ein Highlight, da Kundenfeedback an neutraler Stelle natürlich immer besonders spannend ist. 


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Zunächst geht der Artikel auf einen Umstand ein, mit dem sich die zahlreichen, mit OXOMI sehr zufriedenen Hersteller in der Branche "Boden-Wand-Decke" konfrontiert sehen - die Großhändler sind bei der Adaption recht zögerlich. Mehrere haben sich mit den Vorteilen der OXOMI-Nutzung bisher nicht auseinandersetzen wollen, wohl weil die Umsetzung von EDV-Projekten für die meisten nach einem großem technischen, finanziellen und zeitlichen Aufwand klingt. Das diese Annahme im Fall von OXOMI unbegründet ist, wird in dem Artikel anschaulich beschrieben.

Das von der Objekt-Redaktion geführte Interview mit den Geschäftsführern zweier Firmen, die die Vorteile von OXOMI seit einiger Zeit nutzen und genießen, bekräftigt dies zusätzlich.
Der eine ist Jörg Eberth von Farben-Volz aus Nordbayern. Farben-Volz war einer der Vorreiter bei der Einführung von OXOMI in der Branche, bereits seit 2010 ist man hier scireum-Kunde.
Der andere ist Horst Randecker von farbtex Kaltenbach, wo sich OXOMI seit seiner Einführung 2013 schnell durchsetzen konnte.
Beide sind vom OXOMI-Konzept überzeugt - besonders interessant ist an dem Interview auch, dass wieder einmal deutlich wird, dass jeder OXOMI ein wenig anders nutzt. 


Jörg Eberth (Farben-Volz, links) und Horst Randecker (farbtex kaltenbach, rechts)

Objekt-Redaktion:­ Herr­ Eberth,­ Herr­ Randecker, ­warum ­haben ­Sie ­sich ­für OXOMI entschieden?

Jörg Eberth: Damit sich unsere Mitarbeiter ÜBERALL (in den Standorten und im Außendienst) möglichst SCHNELL auf die immer GLEICHE Weise mit möglichst AKTUELLEN Produktinformationen (Abbildungen, Daten, Nummern etc.) versorgen können.

Horst Randecker: Wir wollten für den Verkauf schon immer eine Plattform, auf der alle Aktionen und Produktinformationen erhältlich sind.

Redaktion: Welche Vorteile haben sich für Ihr Unternehmen daraus ergeben?

Eberth: Wir nutzen OXOMI in erster Linie selbst und haben damit die Beschaffung von Informationen aus Katalogen, Listen, Tabellen oder von Hersteller -Homepages, zum Beispiel für Kundenanfragen oder Sonderbeschaffungen, deutlich beschleunigt. Unsere Mitarbeiter an allen Standorten haben nun stets alle den gleichen aktuellen Informationsstand. 
Durch die Verknüpfung mit unserem eigenen EDV-System können benötigte Informationen »just in time« (etwa Katalog-Infos während des Kundengesprächs) direkt aus der Oberfläche unseres Warenwirtschafts-Programms heraus abgerufen werden. Durch die E-Mail-Funktion von OXOMI lassen sich Informationen wie technische Merkblätter oder Katalogseiten schnell und professionell mit einem vorbereiteten Firmen-Anschreiben verschicken. 
Ich finde darüber hinaus den Gedanken der »Branchen-Dokumenten-Datenbank« reizvoll. Wenn unsere Kunden wirklich alle benötigten Kataloge, Prospekte, Verarbeitungsanleitungen oder Merkblätter in einer einzigen Umgebung fänden, wäre das für sie ein großer Vorteil gegenüber dem »Zusammenstöpseln« von Informationen aus allen möglichen Homepages.

Randecker: Es ist eine gute Möglichkeit für unsere Verkäufer im Innen- und Außendienst, schnell und überall an Beratungstools wie technische Informationen oder Verkaufsaktionen zu kommen. Durch die Ausstattung mit Tablet-PCs im Außendienst können Fragen oder Probleme unserer Kunden vor Ort professionell gelöst werden. 
Es ist auch frei wählbar, welche Informationen vom Hersteller auf dem firmeneigenen Portal genutzt werden und welche nicht. Fehlende Informationen kann man problemlos hinzufügen, damit man alle für sein Unternehmen relevanten Themen im Zugriff hat.

Redaktion: Ist die Inbetriebnahme des Portals mit großem Aufwand (Personal, Zeit etc.) verbunden?

Eberth: Nein. Eine Person kann in wenigen Stunden die Vorbereitungen dafür treffen, damit es sich anschließend quasi von allein mit Informationen füllt. Wenn man, wie wir, auch eigene Dokumente hinterlegt, die dann für jeden im Unternehmen schnell abrufbar sind, ist der Aufwand etwas größer (aber nicht größer, als die einzelnen Dokumente zum Beispiel per E-Mail oder gar als Briefpost zu verschicken).

Randecker: Die Inbetriebnahme von OXOMI ist sehr einfach. 1. eigenes Portal/ Zugang anlegen, 2. bei Lieferanten eine Partnerschaftsanfrage machen und auf Zustimmung warten, 3. Portal um fehlende bzw. firmenspezifische Produktinformationen erweitern. Der Support der Firma scireum ist sehr hilfsbereit.

Redaktion: Warum ist Ihrer Meinung nach die Resonanz auf OXOMI seitens Großhandel eher gering?

Eberth: Vermutlich, weil OXOMI für viele auf den allerersten Blick nicht mehr bietet als eine Suchmaschine im Internet. Die Vorteile offenbaren sich erst auf den zweiten Blick.

Randecker: Eine geringe Resonanz auf OXOMI seitens des Großhandels ist für mich unerklärbar, da der Aufwand gering ist und der Effekt sehr hoch.

Redaktion: Steht ein solches System wie OXOMI in Konkurrenz zu anderen Systemen (etwa Maler24 vom VFG)?

Eberth: Überhaupt nicht. Wir nutzen beide Systeme: Hinter Maler24 verbirgt sich eine riesige Branchen-Produktdatenbank mit aktuellen Bildern, Kurztexten oder Links zu TMs und SDBs etc., die von der VFG mit einem immensen Aufwand aktuell gehalten werden. Diese Daten kommen zum Beispiel in Online-Shops wie dem Maler24-Shop zur Anwendung. 
OXOMI hingegen ist ein Datenpool für Dokumente jeder Art (Kataloge, Anleitungen, technische Merkblätter etc.). Viele verschiedene Personen und Unternehmen können Dokumente »hineinlegen« - und viele verschiedene Personen können diese Dokumente dann auch wieder nach festgelegten Regeln nutzen.

Randecker: Mir ist ein ähnliches System, das ein Portal für den Großhandel erstellt, nicht bekannt. Hier stellt die Industrie alle Beratungstools dem Großhandel zur Verfügung, damit bei der Kontaktaufnahme mit dem Kunden die richtige Beratung stattfinden kann. Alle Systeme, die ich kenne, zielen direkt auf den Handwerker mit ihrer Beratung.

Redaktion: Danke für das Gespräch!

Der vollständige Artikel und das Interview wurden im Objekt-Magazin, Ausgabe 4/2014, veröffentlicht, verfügbar als PDF unter: http://www.scireum.de/scireum/pressespiegel.

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